Unsere Überzeugung.

Wir haben Seestadt MOBIL gegründet, weil wir einfach gerne unterwegs sind. Mobilität ist für uns persönliche Freiheit und muss flexibel und individuell sein.

Gleichzeitig wollen wir aber unsere Freiräume – an denen sich Menschen begegnen und erholen können – nicht alleine dem Kfz-Verkehr und nur gelegentlich genutzten Autos überlassen. Gut 2/3 der öffentlichen Flächen in unserer Stadt sind für fahrende oder parkende Autos reserviert.

Wir und unsere Mitglieder denken, dass wir diesen wertvollen Raum für uns selbst besser nützen können. Dass wir in Kombination mit Bahn, Bus, Rad und Carsharing etwas für unser Klima tun und unsere Umwelt bewusst mitgestalten können, ohne auf Mobilität zu verzichten.

Und so ganz nebenbei, damit auch noch besser fahren!

Bereits Über 100 Mitglieder.

Und es werden immer mehr. Hier erzählen sie, warum sie mit Seestadt MOBIL einen neuen Weg eingeschlagen haben.

Ich fahre eigentlich mit der U-Bahn ins Büro und habe mein Auto nur mehr unregelmäßig am Wochenende genutzt.

Für meinen Bedarf ist Carsharing einfach weit günstiger.

Die Autos parken außerdem zentral in unserem Viertel. Das finde ich sehr praktisch.

Raffaela Prem, BA

Mitglied seit Mai 2018

Hinter Seestadt MOBIL steht kein internationaler Konzern, sondern engagierte Menschen aus meiner Nachbarschaft, die ich mittlerweile auch persönlich kenne.

Ich fühle mich hier einfach sehr gut betreut, das Angebot ist wirklich günstig und nebenbei auch gut für die Umwelt. Toll!

Mag. Martin Lainzinger

Mitglied seit Oktober 2019

Mir taugt am meisten, dass ich mir für jede Fahrt das passende Modell aussuchen kann. Je nachdem ob ich alleine oder mit meiner Band unterwegs bin.

Leo Kolacek

Mitglied seit Juni 2018

Neue Wege in einem neuen Stadtviertel.

Die Seestadt ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas bei dem praktisch “auf der grünen Wiese” in mehreren Bauabschnitten ein völlig neues Stadtviertel für 20.000 Bewohner*innen entsteht. Nachhaltiges und innovatives Leben in der Natur und doch perfekt an die Großstadt – mit allen ihren Vorzügen – angebunden. Modern und urban, mit eigener Infrastruktur und vielen Freiflächen die zur Entspannung und zur Begegnung einladen. Eine Stadt in der Stadt.

Köpfe hinter der Idee.

In Tirol geboren und aufgewachsen, hat es David, seit seinem Studium an der BOKU in Wien, in viele quirlige Metropolen hinausgezogen. An einem Ort still sitzen, ist nicht so sein Fall. Er ist lieber unterwegs.

Die Liebe zur Natur als Rückzugsort, Energiequelle und Inspiration für die nächste Reise, hat er aber immer und überall mitgenommen. Verkehrsplanung und Umweltmanagement hat er daher nicht nur zu seinem Beruf gemacht. Seine Leidenschaft für innovative Mobilitätslösungen und innovative Stadtentwicklung steckt ihm einfach in den Knochen.

David Knapp, Obmann Seestadt MOBIL

Gemeinschaft mit Pioniergeist.

Wenig überraschend zählte er daher 2014 zu den ersten Bewohnern der Seestadt. Was bereits in den ersten Stunden vor Ort auffällt, ist eine Art Pioniergeist die die stetig wachsende Gemeinschaft dort verbindet.

Alle Nachbar*innen sind neu im Grätzl, gehen neugierig und offen aufeinander zu. Und es sind immer die Menschen, die ein lebenswertes, lebendiges Wohnviertel, ein Dorf oder eine Stadt erst ausmachen.

Platz zum Leben aktiv mitgestalten.

Doch wer beobachtet wie wir unseren Lebensraum über die letzten Jahrzehnte gestaltet haben, dem fällt auf, dass wir unseren Fahrzeugen vielerorts mehr Platz eingeräumt haben als uns selbst. Häufig fahren wir mit dem Aufzug aus unseren Wohnungen und Büros direkt in die Tiefgarage und begegnen uns im öffentlichen Raum nur mehr im Stau.

Auf Mobilität zu verzichten ist keine Option, Verkehr neu zu gestalten jedoch schon!

Wir sind doch alle gerne unterwegs. Aber ist es wirklich nötig, dass wir 2/3 der Freiflächen in unserer Stadt für unsere Autos statt für uns Menschen reservieren? Ist dieses Unverhältnis gerechtfertigt? Würden wir unsere Einkäufe, Erledigungen des Alltags oder unserer Beschäftigung nicht auch in unserer Nachbarschaft nachgehen, wenn das richtige Angebot da ist wo wir wohnen?

Brauchen wir tatsächlich alle jeden Tag ein Auto?

Die nachhaltigere Lösung ist lokal.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich David mit genau diesen Fragen und hat die Entwicklung des Mobilitätsangebots in der Seestadt von Beginn an verfolgt.

Gleich mehrere Carsharing-Betreiber haben versucht, ihr Angebot zu etablieren. Doch trotz Bedarf und Interesse der Seestadtbewohner*innen, wurde der Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen immer wieder nach nur wenigen Monaten eingestellt.

Daraufhin hat David beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und einen eigenen Verein zu gründen. Das erste Auto von Seestadt MOBIL war das Auto seines Vaters.

Seestadt MOBIL. Ein Verein zur Förderung von Carsharing in der Seestadt. Für Menschen die gerne unterwegs sind. So wie David und wir alle.

Eine Initiative für Menschen die gerne unterwegs sind.

Seestadt MOBIL ist nicht gewinnorientiert, zählt heute über 100 Mitglieder und es werden erfreulicherweise jeden Tag mehr.

Wir setzen auf ein einfaches, transparentes und bedarfsgerechtes Angebot ohne Schnick-Schnack. Alle, die sich für den Verein engagieren, arbeiten ehrenamtlich.

Wir setzen auf gegenseitiges Vertrauen und Ehrlichkeit.

Wir setzen auf die Menschen in und rund um die Seestadt.